Europa ist der Kontinent, der am stärksten von Ressourcenimporten abhängig ist. Diese Güter werden in anderen Regionen der Welt an- und abgebaut und schließlich exportiert. Die Länder, aus denen die Rohstoffe stammen, könnten einerseits von der hohen Nachfrage Europas durch Wirtschaftswachstum profitieren, andererseits führt diese auch zu Landaneignung, Verlust der Artenvielfalt und Zerstörung von Lebensräumen sowie Menschenrechtsverletzungen.

Bei dieser Veranstaltung werden Expertinnen aus Brasilien und Kamerun über die sozialen und ökologischen Folgen des europäischen Konsums in ihren Ländern berichten. Hier stehen vor allem die Zerstörung des Regenwaldes durch Bauxitabbau im Amazonasgebiet sowie der Anbau von Baumwolle unter intensivem Pestizideinsatz in Afrika im Vordergrund.

Durch Effizienzsteigerung alleine ist es bisher nicht gelungen eine absolute Reduk-tion der Ressourcennutzung zu erreichen. Paradoxerweise sind ressourceneffiziente Länder auch diejenigen mit dem größten Verbrauch. Wie kann der europäische Res-sourcenverbrauch gesenkt werden und - wirtschaftlich als auch politisch - an Attraktivität gewinnen? Welche konkrete politische Maßnahmen gibt es?

Die REdUSE-Tagung wirft einen vielseitigen Blick auf die dringend notwendige Reduktion des europäischen Ressourcenverbrauchs - von globalen Zusammenhängen bis hin zu österreichischen Handlungsmöglichkeiten für Politik, Wirtschaft und für die einzelnen KonsumentInnen.

Wir danken Ihnen für Ihr zahlreiches Erscheinen! Sehr gerne können Sie folgende Unterlagen herunterladen:

 

 

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